Vietnam zieht mit seiner kulturellen Vielfalt, den grünen Bergen und langen Stränden viele Schweizer an. Die Städte Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt verbinden Tradition und Moderne, und das Land bietet Optionen für Backpacking, Komfortreisen und kombinierte Kultur- und Badeaufenthalte.
Diese Einführung erklärt knapp, wie man eine Tour durch Vietnam sinnvoll angeht. Sie hilft bei der Vietnam Reiseplanung, zeigt typische Vietnam Reiseroute-Optionen und liefert praktische Vietnam Tipps Schweiz‑Reisenden.
Wichtig sind Reisedauer, beste Reisezeit und Budget. Direktflüge und Umsteigeverbindungen ab Zürich, Genf oder Basel sowie Saisonunterschiede (November–März im Norden, Dezember–April im Süden) bestimmen das Timing.
Die folgende Struktur führt Schritt für Schritt: Planung von Dauer, Zeit und Kosten, Empfehlungen für Nord-, Zentral‑ und Südvietnam, praktische Vorbereitungen wie Visum und Impfungen sowie tägliche Organisation zu Transport und Unterkünften.
Am Ende soll der Leser eine klare Vorstellung haben, wie er seine Vietnam Reiseplanung umsetzt, typische Fallstricke vermeidet und eine passende Vietnam Reiseroute auswählt.
Wie plant man eine Tour durch Vietnam?
Wer eine Reise nach Vietnam plant, trifft zuerst Entscheidungen zu Reisedauer und Reisezeit. Diese Faktoren bestimmen, welche Regionen Sinn machen und wie entspannt die Reise wird. Eine klare Planung hilft, das Vietnam Budget realistisch einzuschätzen und das Reiseerlebnis zu optimieren.
Festlegen von Reisedauer und Reisezeit
Für eine kompakte Rundreise empfiehlt sich eine Mindestdauer von 10–14 Tagen. Wer Nord- und Zentralvietnam oder Zentral- und Südvietnam kombinieren will, bleibt drei bis vier Wochen. Längere Aufenthalte erlauben Abstecher in entlegene Regionen.
Die beste Reisezeit Vietnam variiert nach Region. Im Norden ist die Trockenzeit von Oktober bis April ideal für Hanoi, Halong und Sapa. Zentralvietnam zeigt sich von Februar bis August strandfreundlich. Der Süden ist von Dezember bis April am trockensten.
Regenzeiten und Monsune können Ausflüge beeinträchtigen. Puffer für Inlandsflüge und Züge einplanen. Tet, das vietnamesische Neujahr, beeinflusst Verfügbarkeit und Preise.
Budgetplanung und Kostenübersicht
Das Vietnam Budget richtet sich nach Reisestil. Backpacker kommen mit 20–40 CHF pro Tag zurecht. Reisen im Mittelklassebereich liegen bei 50–120 CHF pro Tag. Komfort und Luxus beginnen ab rund 150 CHF täglich.
Die größten Posten sind Langstreckenflüge aus der Schweiz, Inlandsflüge, Transport und Unterkünfte. Aktivitäten wie Trekking, Bootstouren oder eine Halong-Kreuzfahrt erhöhen die Kosten.
- Spartipps: Frühbucher-Flüge, Nachtzüge und lokale Unterkünfte.
- Geld: Vietnamesischer Dong (VND), in Städten meist Kartenzahlung möglich, Bargeld für Märkte empfohlen.
- Sicherheit: Wechselkurse und Gebühren an Geldautomaten prüfen.
Entscheidung für Selbstplanung oder Reiseveranstalter
Wer selbst plant Vietnam, erhält maximale Flexibilität und kann das Tempo selbst bestimmen. Der Aufwand für Recherche und Buchung ist höher.
Ein Vietnam Reiseveranstalter nimmt Logistik ab und bietet geführte Highlights. Das ist praktisch bei knappen Zeitfenstern oder speziellen Aktivitäten wie Sapa-Trekking und Halong-Kreuzfahrten.
Hybridlösungen kombinieren das Beste aus beiden Welten. Eine Grundroute selbst planen und einzelne Ausflüge vor Ort über Anbieter wie Intrepid Travel oder lokale Agenturen buchen, spart Zeit und erhält individuelle Freiräume.
Besten Routen und Regionen für verschiedene Interessen
Vietnam bietet starke Kontraste von Norden bis Süden. Eine gute Planung hilft, Zeit und Eindrücke optimal zu nutzen. Nachfolgend stehen kompakte Vorschläge für verschiedene Reisetypen und die wichtigsten Highlights pro Region.
Nordvietnam
In Hanoi beginnt oft die klassische Nordvietnam Reise. Die Altstadt lädt zu Streetfood-Touren ein. Kulturinteressierte besuchen das Ho-Chi-Minh-Mausoleum und den Literaturtempel.
Für Naturerlebnisse eignen sich Halong-Bucht und Lan-Ha-Bucht. Kreuzfahrten und Kajakfahrten dauern meist 1–2 Nächte. Sapa ist ideal für Trekking zu Bergvölkern wie den Hmong und Dao. Nachtzüge bringen Reisende nach Lao Cai, lokale Busse oder private Transfers führen weiter.
Wetter beeinflusst Bootsfahrten. In der Hauptsaison sollte man Kreuzfahrten früh reservieren.
Zentralvietnam Hoi An
Die Kaiserstadt Hue zeigt die kaiserliche Vergangenheit am Perfume River. Die Fahrt über den Hai-Van-Pass zwischen Hue und Hoi An bietet spektakuläre Küstenblicke.
Hoi An kombiniert Kultur mit Strand. Die Altstadt und die historischen Brücken laden zu Spaziergängen ein. Fahrradtouren, Kochkurse und Strandtage in An Bang oder Cua Dai sind empfehlenswert.
Da Nang fungiert als praktischer Zwischenstopp mit guten Flugverbindungen und Stränden. Klimatisch ist die Luftfeuchtigkeit im Sommer hoch; die beste Reisezeit vorher prüfen.
Südvietnam Mekong
Ho-Chi-Minh-Stadt zeigt modernes Städteleben und historische Stätten wie das Kriegsmuseum und die Cu-Chi-Tunnel. Märkte wie Ben Thanh sind lebendig und bunt.
Das Mekong-Delta bietet Flussmärkte bei Sonnenaufgang, Bootsausflüge und Homestays in Orten wie Ben Tre oder Can Tho. Boots- und Busverbindungen sind verbreitet; auf seriöse Betreiber achten.
Im Stadtverkehr gilt besondere Vorsicht. Trinkwasser sollte vermieden werden.
Vietnam Routenvorschläge
- Kulturreisende: Route Hanoi – Hue – Hoi An – Ho-Chi-Minh-Stadt mit Museen, historischen Stätten und Workshops. Dauer: 14–21 Tage.
- Abenteuerlustige: Fokus Norden: Sapa-Trekking, Halong-Kajak, Ninh Binh Klettern oder Ha Giang Motorradtouren. Dauer: 10–21 Tage oder länger.
- Strandurlauber: Zentralvietnam Hoi An/Da Nang plus Inseln im Süden wie Phu Quoc für Tauchen und Erholung. Dauer: 7–14 Tage.
Kombi-Ideen
Kombinationen erlauben Kultur, Strand und Natur in einer Reise. Zum Beispiel Nord und Zentrum für historische Städte und Berglandschaften, oder Zentrum und Süd für Strandtage mit Mekong-Erlebnissen. Solche Vietnam Routenvorschläge helfen, persönliche Prioritäten zu setzen.
Praktische Vorbereitung und Reisedokumente
Eine gute Vorbereitung reduziert Stress vor Ort. Schweizer Reisende sollten Pässe, elektronische Unterlagen und medizinische Vorsorge frühzeitig prüfen. Die folgenden Hinweise helfen bei Visum, Gesundheit und Gepäck.
Visum- und Einreisebestimmungen für Schweizer Reisende
Schweizer Staatsbürger benötigen in der Regel ein Visum für Vietnam. Ein E-Visum ist online für Aufenthalte bis 30 Tage möglich. Visa-on-Arrival funktioniert bei Flugankünften mit vorab erhaltener Genehmigung.
Der Reisepass muss mindestens sechs Monate ab Einreisedatum gültig sein und freie Seiten für Stempel haben. Vor Abreise prüft man aktuelle Regeln beim vietnamesischen Generalkonsulat, da sich Einreise- und Gesundheitsanforderungen ändern können.
Impfungen, Reiseversicherung und Gesundheitsvorsorge
Vor Reisen empfiehlt sich ein Gespräch mit der Hausärztin oder einem Tropenmediziniker. Standardimpfungen plus Hepatitis A und Typhus werden häufig geraten. Ergänzende Impfungen wie Hepatitis B, Tollwut oder Japanische Enzephalitis hängen von Dauer und Region ab.
Bei ländlichen Touren besteht Malariarisiko. Ärztliche Beratung entscheidet über Malariaprophylaxe. Eine gut bestückte Reiseapotheke mit Durchfallmitteln, Insektenschutz mit DEET und Sonnenschutz ist wichtig.
Eine umfassende Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport ist unerlässlich. Reisende vergleichen Angebote von Helvetia, Allianz oder weiteren Anbietern und achten darauf, dass Trekking und Wassersport abgedeckt sind. Die richtige Reiseversicherung Vietnam minimiert finanzielle Risiken im Notfall.
Packliste: Klima, Restaurants und Elektronik
Die Vietnam Packliste beginnt mit leichter, atmungsaktiver Kleidung für tropisches Klima. Für Regenzeiten gehört eine kompakte Regenjacke ins Gepäck. Für den Norden, etwa Sapa, sind auch wärmere Schichten nötig.
Hygiene- und Essenshinweise: Wiederverwendbare Trinkflasche und Reisebesteck reduzieren Müll. Streetfood ist oft sicher, wenn man saubere, frequentierte Stände wählt. Eine kleine Erste-Hilfe-Ausrüstung rundet die Vorbereitung ab.
Elektronik: Reiseadapter für Typ A und C, Powerbank und lokale SIM-Karten von Viettel, Mobifone oder Vinaphone sichern Konnektivität. Digitale Backups von Flugtickets, Visa und Impfpass helfen bei Verlust.
- Dokumente: Ausdrucke und Cloud-Backups von Tickets, Visa und Impfpass.
- Medikamente: Persönliche Rezepte und Notfallmedikation.
- Technik: Powerbank, Adapter, SIM-Optionen oder eSIM.
- Versicherung: Gültige Police mit Rücktransport und Aktivitätsschutz.
Transport, Unterkünfte und tägliche Planung
Für die Reiseplanung empfiehlt es sich, Transport Vietnam früh zu klären. Inlandsflüge mit Vietnam Airlines, VietJet Air oder Bamboo Airways verbinden Hanoi, Da Nang und Ho-Chi-Minh-Stadt schnell. Zugverbindungen sind eine entspannte Alternative; Vietnam Railways und private Anbieter bieten Nachtzug Vietnam-Optionen für Strecken wie Hanoi–Hue–Ho-Chi-Minh-Stadt.
Bustickets und Minivans sind preiswert für kürzere Strecken, doch Komfort und Sicherheit variieren. Roller oder Motorrad ermöglichen Flexibilität vor Ort, dabei ist ein internationaler Führerschein und eine passende Versicherung ratsam. Fähren und lokale Boote sind wichtig für Halong oder das Mekong-Delta; auf Wetterlagen und seriöse Anbieter achten.
Bei Unterkünfte Vietnam gilt: Lage, Sauberkeit und WLAN sind häufig entscheidend. Hostels und Guesthouses sind günstig, Boutique-Hotels in Hoi An bieten Charme, Homestays ermöglichen Einblicke ins Landleben, und Resorts auf Phu Quoc sind ideal für Erholung. Buchungsplattformen wie Booking.com, Agoda oder Airbnb helfen beim Vergleichen, Stornobedingungen prüfen.
Die tägliche Reiseplanung Vietnam sollte realistische Ziele setzen und Puffer für Transport und Wetter enthalten. Beliebte Touren wie Halong-Kreuzfahrten oder Sapa-Trekkings rechtzeitig buchen; lokale Tagestouren oft günstiger vor Ort. Wasser meiden, auf Hygiene achten, SIM-Karte für Navigation besorgen und Bargeldreserven einplanen sichern den Alltag.







